Ein Werkstattkran hebt, was sich nicht mehr tragen lässt: Motoren, Getriebe, Maschinen. Hier finden Sie 5 Werkstattkräne, Motorbrücken und Ladekräne.
Was soll gelagert oder bewegt werden?Berater für Gerät und Tragkraft öffnen* Preise laut Händlerdaten inkl. MwSt. Links zum Händler sind Partnerlinks.
Vor dem Kauf
Ratgeber zu Werkstattkräne
Drei Bauformen
Der fahrbare Werkstattkran – auch Motorkran oder Motorheber genannt – steht auf einem Fahrgestell mit Rollen. Ein hydraulischer Zylinder hebt den Ausleger, an dessen Ende ein Haken hängt. Damit lassen sich Motoren aus dem Motorraum heben, Maschinen auf Werkbänke setzen oder schwere Teile von einem Ort zum anderen fahren. Viele Modelle lassen sich zusammenklappen, damit sie wenig Platz brauchen. Die Tragkraft ändert sich mit der Auslegerlänge: Ganz eingefahren trägt der Kran am meisten, ganz ausgefahren deutlich weniger.
Die Motorbrücke ist ein Querträger, der auf dem Motorraum aufliegt. Mit einer Spindel und einem Haken hält sie den Motor von oben, während unten Lager oder Getriebe getauscht werden. Der Ladekran wird an einem festen Punkt montiert, etwa auf der Ladefläche eines Pick-ups oder an einer Rampe, und schwenkt Lasten mit einer Seilwinde.
Sicher heben
Lesen Sie die Tragkraft immer für die Auslegerstellung ab, die Sie tatsächlich nutzen. Der Kran gehört auf einen ebenen, festen Boden, die Last wird nur so hoch gehoben wie nötig und langsam bewegt. Unter einer hängenden Last hat niemand etwas zu suchen. Ketten, Gurte und Haken müssen für das Gewicht zugelassen sein. Für dauerhafte Hebearbeiten in Betrieben gelten zusätzlich die Vorgaben der Unfallversicherung.
Platz und Aufbewahrung
Ein Werkstattkran braucht beim Arbeiten Raum: Das Fahrgestell steht breit, damit der Kran unter Last nicht kippt, und der Ausleger ragt weit nach vorn. Messen Sie deshalb vorher, ob er in Ihrer Garage neben dem Fahrzeug Platz hat. Klappbare Modelle lassen sich nach getaner Arbeit hochkant an die Wand stellen. Bei Motorbrücken ist die Breite entscheidend: Sie muss zu den Kotflügeln Ihres Autos passen, damit die Brücke sicher aufliegt.
Häufige Fragen
Wie viel wiegt ein Automotor?
Ein Vierzylinder-Pkw-Motor wiegt je nach Bauart etwa 100 bis 200 kg, mit Getriebe deutlich mehr. Ein Werkstattkran mit einer Tonne Tragkraft bei eingefahrenem Ausleger hat damit genug Reserve.
Brauche ich einen Kran oder reicht eine Motorbrücke?
Die Motorbrücke hält den Motor, hebt ihn aber nicht aus dem Fahrzeug. Zum Ausbauen brauchen Sie einen Kran.
